Bildnisminiatur im Freundschaftsetui von Ozias Humphrey

Bildnisminiatur im Freundschaftsetuie aus dem 18.Jarhundert

Künstler: Ozias Humphrey oder Humphry (8. September 1742 - 9. März 1810)

führender englischer Maler von Porträtminiaturen und Maler von Porträts in Öl und Pastellfarben des 18. Jahrhunderts.

Bildnis von: Mary Sackville

Ehefrau von Sackville Tufton, 8th Earl of Thanet

Preis: auf Anfrage

Anfragen richten Sie an Alfred SalzmannBusiness Card von Alfred Salzmann

Das Etui

Das Etui:

Der Hersteller bzw. Künstler vom Etui ist leider nicht bekannt. Die Miniatur ist jedoch eindeutig dem Minituaristen Ozias Humphry zu zuordnen, da das nahezu gleiche Porträt in der Sammlung (Objekt 1778) von Lord Hothfield befindet. Es existiert von diesem Gemälde ein Foto.

Schildpatt mit eingelegten Perlmuttstreifen, fein gravierte/gegossene Silbermontierungen. Innen die originalen silbermontierten Elfenbeintäfelchen nebst originalem feinem Griffel mit Silberhalterung.  Auch das Innere des Etuis massives Silber, lediglich etwas angelaufen.  Höhe des Etuis 10,5 cm.

 

Die Miniatur:

Deckfarben auf Elfenbein, feinziselierte Silberfassung, Höhe 5 cm; dargestellt Mary, Gattin des achten Grafen von Thanet; unsigniert, doch fraglos von dem hochbedeutenden englischen Miniaturisten Ozias Humphry (1742 – 1810), der einige (sämtlich ebenfalls unsignierte) Fassungen dieses wichtigen Portraits angefertigt hat (vgl. Foto aus der Sammlung des Lord Hothfield).

 

Zustand der Miniatur:

An den Rändern und am linken Brustbereich Spuren von Feuchtigkeit, doch die delikate Farbigkeit und der gesamte Kopf makellos und unberührt. Einige unbedeutende Kratzer und wenige winzige, kaum auffallende Haarrisse im Schildpatt; ein Perlmuttstreifen von knapp 0,5 cm ausgebrochen; insgesamt sehr schöne Erhaltung.

Rückseitig im Oval mit feinziselierter Silberfassung (Höhe 5 cm) goldgehöhtes ligiertes Monogramm in polychromer Blumenbordüre; feinste Deckfarbenmalerei auf blauem Papier.

Geschichte zu Mary Sackville und Ihrer Familie

Mary Sackville (01.04.1746 bis 30.09.1778)

Sie war die Tochter von Lord John Sackville und Lady Frances Leveson-Gower, Tochter von John Leveson-Gower, 1. Earl Gower und Schwester der Herzogin von Bedford, 

Sie heiratet am 30.08.1767 Sackville Tufton, 8th Earl of Thanet (08.1733 bis 27.03.1786)

Sackville Tufton, war der 8th Earl of Thanet. Der zweite Sohn von von Sackville Tufton, den 7th Earl of Thanet, und Vater von den 9th, 10th und 11th Earls of Thanet. Er war von 1753 bis 1786 erblicher Hochsheriff von Westmorland .

 

Sie hatten fünf Söhne und zwei Töchter: 

 

Earl of the Isle of Thanet, in the County of Kent, (meist verkürzt zu Earl of Thanet) war ein erblicher britischer Adelstitel in der Peerage of England, der nach der Isle of Thanet benannt war.

Die Titel erloschen schließlich beim Tod von dessen Enkel, dem 11. Earl, am 12. Juni 1849.

Liste der Earls of Thanet (1628)

 

Diese Informationen wurden aus zum Teil von https://de.wikipedia.org/wiki/Earl_of_Thanet genommen.

Zum Künstler

Ozias Humphrey oder Humphry (8. September 1742 - 9. März 1810) war ein führender englischer Maler von Porträtminiaturen und Maler von Porträts in Öl und Pastellfarben des 18. Jahrhunderts. Er wurde 1791 in die Royal Academy gewählt und 1792 zum Porträtmaler in Crayons to the King (d. H. Pastellfarben) ernannt.

Geboren und ausgebildet in Honiton, Devon, studierte er Kunst in London und in Bath (unter Samuel Collins, der 1762 seine Praxis übernahm). Sein Talent wurde unter anderem von Thomas Gainsborough und Sir Joshua Reynolds gefördert.

Er reiste 1773 mit George Romney nach Italien und hielt unterwegs in Knole bei Sevenoaks in Kent an, wo der Herzog von Dorset mehrere Arbeiten bei ihm in Auftrag gab. Sein Aufenthalt in Italien dauerte bis 1777.

Bei seiner Rückkehr gehörten zu seinen zahlreichen Fächern George Stubbs (1777), sein Kollege Dominic Serres und die Autorin Jane Austen (um 1790), während zu seinen Schülern John Opie gehörte.

Von 1785 bis 1787 reiste er nach Indien und fertigte viele Miniaturen und Skizzen an.

Er wurde 1791 zum Mitglied der Royal Academy gewählt. 1792 verlieh man Humphry den Ehrentitel Königl. Pastell-Portraitmaler.

Sein Sehvermögen versagte 1797 und er starb 1810 in Hampstead im Norden London

Weitere und tiefer gehende Informationen finden Sie auf https://de.wikipedia.org/wiki/Ozias_Humphry  oder auf https://en.wikipedia.org/wiki/Ozias_Humphry.

3 Werke von Ozias Humphrey befinden sich in der Sammlung von Queen Elisabeth II in The Royal Collection.

Weitere Werke von Ozias Humphrey sind in:

  • Detroit Institute of Arts, Michigan
  • Fitzwilliam Museum at the University of Cambridge, UK
  • Bowes Museum, County Durham, UK
  • Courtauld Institute of Art, London, UK , 2 Werke
  • National Maritime Museum, Greenwich, UK
  • National Portrait Gallery, London, UK
  • Tate Gallery, London, UK
  • New Hermitage  (ST PETERSBOURG ) MUSEUM Acquisition

Am 21. Juni 2002, als die neue Ausstellung in den britischen Kunsträumen eröffnet wurde, sah die Öffentlichkeit zum ersten Mal das Porträt von Prinzessin Ye.R. Dashkova, die Miniatur, die am 6. November 2001 bei Christies Auktion in London für das State Hermitage Museum gekauft wurde. Die Miniatur wurde in den 1770er Jahren von Ozias Humphrey (1742-1810) ausgeführt und in ein goldgehülltes Carnet von Jean-Jacques Prevost aus den Jahren 1764/65 eingefasst.

Das Carnet wurde wahrscheinlich von Ye.R. Daskova in Paris gekauft,  und nach England gebracht, wo Ozias Humphrey ihr Porträt machte, welches anschließend ins Carnet gesetzt wurde. Das Carnet enthält einen Kalender und eine kleine Federzeichnung einer Vase mit Blumen.

Die Miniatur wurde auf der Londoner Auktion von Herrn Niall Hobhouse gekauft. Später bezahlte Herr Arturo R. Melosi, Präsident der Arthur and Holly Magill Foundation, Herrn H. Hobhouse den Preis für die Arbeit und spendete sie der Eremitage.

Jekaterina Romanovna Dashkova freundete sich mit Katharina II. An und nahm am Putsch von 1762 teil. Sie stand später an der Spitze von zwei Akademien, der Akademie der Wissenschaften und der Russischen Akademie. Sie wurde oft mit Katharina der Großen verglichen und nannte sich kokett Katharina die Kleine.

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